Freilaufende Hunde

Leider kommt es nach wie vor zu Beschwerden über freilaufende Hunde, die insbesondere in den frühen Morgen- und Nachstunden auf den Wiesen außerhalb der Ortslage sowie im Grenzbereich zu den Wäldern herumtoben und zum Teil auch aufgeschrecktem Wild nachstellen. Unser Jagdpächter ist sehr bemüht, die ambitionierten Abschlussvereinbarung zu erfüllen und hierdurch -auf ausdrücklichen Wunsch der Forstfachleute- den Verbissdruck im Wald zu reduzieren. Die Bejagung des Rehwildes ist kein Selbstzweckt, vielmehr dient die Jagd hauptsächlich dem Schutz des Waldes. Dieses Unterfangen kann aber nur dann gelingen, wenn das aus dem Wald heraustretende Wild nicht ständig aufgeschreckt und verscheucht wird. Laut Bundesjagdgesetz darf das Rehwild max. 1 Std vor und eine Stunde nach Sonnenaufgang bejagd werden. Umso ärgerlicher ist es zudem, wenn auf den Wildkameras Hundehalter mit ihren Hunden zu sehen sind, die sich weder um die Anleinpflicht kümmern, noch Rücksicht auf Kirrungen oder sonstige jagdlichen Einrichtungen nehmen. Getreu dem Motto: "Jeder ist sich selbst der nächste" wird plan- und rücksichtslos durch Feld- und Flur gerannt und die Vierbeiner werden laufen gelassen.

Ich appelliere nochmals eindringlich an alle Hundehalter:

Nehmen sie Rücksicht, leinen sie außerhalb der Ortslage ihre Hunde an und sorgen sie dafür, dass sie jederzeit Einfluss auf den Hund nehmen können.

 

Frank Morschhäuser, Ortsbürgemeister